Wasserenthärtungsanlage in Leverkusen

Je nach Wasserhärte entscheiden sich immer mehr Haushalte in Deutschland für die Anschaffung einer Wasserenthärtungsanlage. Bei ihr handelt es sich um eine spezielle technische Anlage, die nicht zur Verbesserung des Trinkwassers an sich eingesetzt wird. Diese Anlage dient dazu, den Kalkanteil im Wasser zu reduzieren. Ein geringer Kalkanteil bietet folgende Vorteile:

  • Schonung von sanitären Anlagen und Wasserleitungen
  • Schonung von Kleidungsstücken
  • Ein hoher Kalkanteil stellt eine Belastung für die Haare dar

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Funktionsweise Wasserenthärtungsanlage

Jede Wasserenthärtungsanlage ist grundlegend so aufgebaut, dass sie einfach nachgerüstet werden kann. Auf dem Markt gibt es sehr viele Anlagen, die sich durch unterschiedliche Merkmale voneinander unterscheiden. In der Regel finden jedoch immer die gleichen Bautypen Anwendung. Eine Wasserenthärtungsanlage setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Kerngehäuse: Herzstück der Wasserenthärtungsanlage. In diesem Gehäuse wird das Wasser enthärtet.
  • Säule / Kugel: Dieses Bauteil dient als Ionenaustauscher. Sie ermöglicht, dass aus dem Wasser vorwiegend Magnesium und Calcium entfernt werden. Anschließend wird das enthärtete Wasser wieder im Tank gesammelt.
  • Steuereinheit: Zeichnet sich durch einfache Bedienung aus, dient aber auch der kompletten Anlagenkontrolle.

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Vorteile einer Wasserenthärtungsanlage in Leverkusen

  • Weniger Kalkflecken an Armaturen, Waschbecken und anderen sanitären Anlagen. Somit weniger Zeitaufwand beim Putzen. Außerdem greift der Kalk die Armaturen nicht an und beschädigt die Struktur entsprechend weniger.
  • Die sanitären Anlagen wirken sauberer und gepflegter ohne Kalkflecken. Alles strahlt und glänzt.
  • Wäsche verliert beim Waschen weniger Farbe und die Wäsche wird bedeutend weicher.
  • Rohre verkalken nicht so schnell und müssen entsprechend nicht mehr so schnell ausgetauscht werden.
  • Kaffeemaschine, Waschmaschine und Spülmaschine werden durch den Kalk nicht mehr so stark beansprucht. Der Verschleiß ist bedeutend geringer.
  • Haare und Haut werden weicher und seidiger.
  • Keine Kalkablagerungen im Heizungssystem. Kalkablagerungen mindern die Heizkraft, bei weniger Kalkablagerungen werden dementsprechend Energiekosten gesenkt.
  • Man benötigt bedeutend weniger Waschmittel (ca. 20%).

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Was genau bedeutet Trinkwasser-Stagnation?

Unter Stagnation versteht man den Zustand, in dem kein Trinkwasser aus Behältern und Leitungen entnommen wird. Bei langer Stagnation kann die Trinkwasserqualität in Leitungen, Speichern und Armaturen stark beeinträchtigt werden. Das ruhende Wasser nimmt dann entweder in höherer Konzentration als fließendes Wasser Bestandteile des Rohrmaterials auf oder ist anfälliger gegen biologische Verunreinigungen (z.B. Bakterien). Folgen sind z. B. unangenehme Empfindungen (Aussehen, Geruch, Geschmack) bis hin zu gesundheitsgefährdenden Veränderungen (z.B. Lungenentzündung, Durchfall).

Was tun gegen Trinkwasser-Stagnation?

Aus hygienischen Gesichtspunkten sind die Trinkwasserleitungen als Ringleitungs- oder Reihensysteme herzustellen, dazu sind spezielle Wandscheiben notwendig. Diese haben geringe Einzelwiderstände und sorgen für niedrige Druckverluste in den Etagenverteilungen.
Auch wenn einzelne Armaturen nicht regelmäßig benutzt werden, wird der Wasserinhalt der gesamten Ring- oder Reihenleitung regelmäßig ausgetauscht, da die am häufigsten benutzte Armatur (WC) eine Stagnation ausschließt.
In gewerblichen und öffentlichen Gebäuden mit Nutzungsunterbrechungen (Hotels, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Kitas) sind die hygienische Anforderungen an die Trinkwasserinstallation besonders zu beachten. Hier kann die Stagnation in den Trinkwasserleitungen (Warm- und Kaltwasser) von Hand durch den Haustechniker bzw. Hausmeister (Facility Manager) unterbrochen werden, da hier der Aufwand ziemlich groß ist, weil besonders bei verzweigter Leitungsführung (Einzelzuleitungen oder T-Stück-Installation) jede Auslaufarmatur betätigt werden muss.
Der Einsatz einer elektronisch gesteuerten Betätigungsplatte mit einer Spülstation in Verbindung mit der Ring- oder Reihenleitungs-Installation ist die ideale Lösung, um die Trinkwassergüte an jeder Entnahmestelle sicherzustellen.

Grauwasseranlage in Leverkusen

Brauchwasser oder auch Grauwasser nennt man fäkalienfreies, nur gering verschmutztes Abwasser etwa vom Baden, Duschen oder Händewaschen. Um Grauwasser wieder nutzen zu können, wird es aufgefangen, gefiltert und mechanisch-biologisch gereinigt.

Der besondere Vorteil der Grauwassernutzung ist, dass das Grauwasser im durchschnittlichen Haushalt dauerhaft dem Betriebswasserbedarf entspricht. Die Zweifachnutzung reduziert den häuslichen Abwasseranfall und den Trinkwasserverbrauch um bis zu 50 Prozent. Sofern überschüssiges Betriebswasser direkt vor Ort versickert, reduziert sich der restliche Abwasseranfall auf ca. 40 Liter Fäkal- und Küchenabwasser pro Person und Tag. Eine dezentrale Grauwassernutzung schont die Grundwasserressourcen, verringert den Energie- und Chemikalieneinsatz bei der Bereitstellung und Gewinnung von Trinkwasser und entlastet nachhaltig Gewässer und Klärwerke.

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Was erwartet Sie hier im Umkreis

Leverkusen ist eine kreisfreie Stadt im südlichen Nordrhein-Westfalen. Die Stadt gehört zum Regierungsbezirk Köln und liegt geographisch im Bergischen Land und somit im Rheinland. In Leverkusen mündet die Wupper in den Rhein.

Das Mittelzentrum nordöstlich von Köln zählt zu den kleineren Großstädten des Landes und hat ungefähr 162.000 Einwohner, es gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Bekanntheit erlangte Leverkusen vor allem durch den Konzern Bayer AG und den Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Gegründet wurde die Stadt Leverkusen 1930 durch den Zusammenschluss der Stadt Wiesdorf mit den Gemeinden Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf.
Ihren Namen verdankt die Stadt dem Apotheker und Chemieunternehmer Carl Leverkus, dessen Familie von der Hofschaft Leverkusen auf dem Gebiet der heutigen Stadt Remscheid abstammte. Leverkus gründete um die Mitte des 19. Jahrhunderts bei Wiesdorf am Rhein eine Chemiefabrik und gab der Siedlung seiner Arbeiterschaft den Namen Leverkusen – so hieß schon der Familiensitz in Lennep. 1930 ging der Name auf die neu gegründete Stadt Leverkusen über.

Die heutige Stadt Leverkusen entstand 1975 aus der Eingemeindung der Kreisstadt Opladen sowie der Städte Bergisch Neukirchen und Hitdorf nach Leverkusen. Die neugegliederte Stadt wurde danach intern in drei Verwaltungsbezirke aufgeteilt; dabei wurde Opladen auf die Bezirke II und III aufgespalten. Leverkusen hat drei größere Stadtzentren mit Fußgängerzonen. Sie befinden sich in den Stadtteilen Leverkusen-Mitte (Wiesdorf), Schlebusch und Opladen. Opladen wird auch als das Tor zum Bergischen Land bezeichnet. Bergisch Neukirchen, Quettingen, Lützenkirchen und Steinbüchel liegen auf dem Westabhang des Bergischen Landes. Das restliche Stadtgebiet liegt in der Rheinebene.
Der in Leverkusen gesprochene Dialekt ist hauptsächlich der nördliche mittelfränkische Dialekt des Ripuarischen, auch als „kölsche Mundart“ bekannt. Des Weiteren gibt es bergische Dialekte in den östlichen Stadtgebieten.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Leverkusen, sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt:
Leichlingen, Burscheid, Odenthal und Bergisch Gladbach (alle Rheinisch-Bergischer Kreis), Köln (Kreisfreie Stadt) sowie Monheim und Langenfeld (beide Kreis Mettmann).

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